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Was ist Photovoltaik/Solarstrom? Solarstrom nennt man den Strom, der durch den photovoltaischen Effekt in Solarzellen erzeugt wird. Der Fachbegriff Photovoltaik (griechisch: Photo = Licht und Volt = Masseinheit für elektrische Spannung) steht für die Technik, mit deren Hilfe Sonnenenergie direkt in elektrischen Gleichstrom umgewandelt wird (Abkürzung: PV-Anlage).
Woraus besteht eine Solarstrom-Anlage? Zentrales Element einer Solarstrom-Anlage ist das Photovoltaik-Modul, in dem eine Anzahl Solarzellen miteinander in Serie geschaltet sind. Mehrere parallel geschaltete Module bilden den Generator. Der von den Zellen produzierte Gleichstrom wird in den Wechselrichter geführt, wo die Umwandlung in netzkonformen Wechselstrom (230 V) erfolgt. Bei einer Netzverbundanlage wird dieser Strom anschliessend ins öffentliche Stromnetz via einen Zähler eingespiesen.
Wie viel Strom produziert ein Photovoltaik-Modul? Ein Solarmodul von 0,8m2 Fläche erbringt einen realen Ertrag von 50kWh bis 80kWh pro Jahr. Zum Vergleich: 1kWh entspricht der Energie, die eine 100-Watt-Glühbirne in 10 Stunden verbraucht. Mit der Energie, die Ihr Solarmodul auf unserem Dach jährlich produziert, kommen Sie mit Ihrem FLYER 5‘000km bis 8‘000km weit. Fahren Sie mit der Emmentaler Sonne im Tank bis ans Nordkap. Oder über den Bosporus nach Asien.
Benötigen Solarmodule bei ihrer Herstellung mehr Energie, als sie je erzeugen können? Dieses Gerücht hält sich seit den Anfängen der Photovoltaik in den 50er Jahren hartnäckig. Damals wurden Solarmodule zur Stromversorgung von Satelliten eingesetzt, wobei der Energie-Rücklaufzeit kein grosser Stellenwert beigemessen wurde. Heute liegt diese je nach Technologie bei rund drei Jahren, Tendenz sinkend. Bezogen auf die garantierte Lebensdauer von über 25 Jahren also ein ausgesprochen guter Wert.
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